Ursprung Ursprung Pixis weltweit Alter eines alten Pixis Love & Hate email
Ursprung
  Nach Europa kam "Pixi", (engl. Zwerg, Wicht) in den 50er Jahren durch den dänischen Verleger Per Carlsen. Er entdeckte die "Pixie Books" auf einer Amerikareise, die in Kanada erstmalig 1948 erschienen sind.
Anschliessend erwarb er vom Verlag Collins in Toronto die Lizenzrechte kanadischer Titel. Per Carlsen war einer der ersten, der sich Millionen versprach, indem er Kinderbücher mit hohen Auflagen und zu günstigen Preisen in verschiedenen Sprachen und Ländern verkaufte.

Der deutsche Carlsen Verlag wurde 1953 als Tochtergesellschaft des dänischen Carlsen Verlag gegründet. Ausschlaggebend für die Gründung war der Erfolg der in Kopenhagen verlegten Petzi-Bildergeschichten. Im November 1951 erschien der erste Petzi-Strip in Dänemark und wurde ab September 1952 regelmässig im Hamburger Abendblatt veröffentlicht.

Am 29. April 1954, 2 Jahre später, erschienen die ersten deutschen Pixi-Bücher (als Warenzeichen geschützt). Kitten Tales (Missekatte / Miezekatzen) war sowohl in Dänemark als auch in Deutschland das erste Pixibuch, das auf den Markt kam. Carlsen radikalisierte die Erscheinung der Pixis, verkleinerte sie minimal auf 10 x 10 cm, verwendete Heftklammern anstelle von Hardcovereinband mit dazugehörendem Schutzumschlag und reduzierte die Seitenanzahl vom 36 auf 24 Seiten. Kostenpunkt 50 Pfenning.

Die kitschig heile Welt versprechende Illustrationen von Miram Dixon oder Edith Loewe passten genau in die Zeit der Nachkriegsgeneration. Aber wirklich ausschlaggebend für den unglaublichen Erfolg der Pixis, dürfte die unwiederstehliche Einfachheit der neuen Form gewesen sein.

1966 stehen 6 Pixi-Bücher auf der Auswahlliste zum "Deutschen Jugendbuchpreis".
Pixi erhält eine Gestalt und tritt 1981 als Kobold, im günen Wams und mit roter Mütze und Stiefel, als Protagonist in Pixi-Büchern auf. Er ist fester Bestandteil der Umschlaggestaltung und selbst Titelheld zahlreicher Pixigeschichten geworden (ich persönlich finde die Gestalt des "Pixi" nicht besonders gelungen). Auf der Rückseite jedes Pixi-Buchs gibt es seitdem Tipps, Bastelideen und Spielanleitungen, abgestimmt auf den Ihnhalt des jeweilgigen Buchs und fordert die Kinder auf Ihm zu schreiben.

1994 trägt Pixi selbst zum Verkauf der Bücher bei und präsentiert sich als dreidimensionale Figur (1,20 Meter) mit einer Schüssel, in der 340 Pixi-Bücher Platz finden.

1999 erscheint das Pixi-Buch Nr.1000 und die Pixi-Künstler-Kassette. Der Phantsie der Illustratoren Sabine Wilharm, Jutta Bauer, Anna Höglund, Peter Schössow, Axel Scheffler, Rotraut Susanne Berner, Sigi Ahl und Ole Könnecke war kleine Grenzen gesetzt - und das Ergebnis ist grossartig (Nr.993-1000).
 
 
Und weil 1000 Pixi-Titel in 45 Jahren eine glänzende Leistung sind, erschien im September 1999 Nr.1000 der Serie 117, in einer einmaligen und limitierten Auflage auch in einer Goldfassung.
 
 
Seit 2002 stellt der Verlag dem Buchhandel für besondere Anlässe ein Pixi-Kostüm zur Verfügung.

Pixi-Bücher sind immer in Serien zu jeweils 8 erschienen mit jeweils 24 Seiten. Das Format 10 x 10 ist einzigartig und gemeinsam mit dem Namen "Pixi" als Marke geschützt.
Sie sind nicht einzeln bestellbar, sondern nur in Kasetten mit je 8 x 8 Titeln. Zur Zeit sind 35 gemische oder thematisch sortierte Pixi-Kassetten lieferbar.
Der Preis liegt im Moment bei € 0,95.-, ein einzigartiger Preis für 24 farbige Seiten mit unbergrenztem Geschichtenvielfalt.

Insgesamt erschienen bis jetzt über 141 Serien und 17 Weihnachtsserien.
Zur Zeit erscheinen im Frühling und im Herbst jeweils 3 Serien.
Das heisst: 48 neue Pixis pro Jahr!

Pixi-Bücher haben dem Verlag Millionen eingebracht. Die Erstauflage eines Pixi-Buchs liegt bei 120.000 Exemplaren. Jede Bestsellerliste würde mit diesen Auflagehöhen und den entsprechenden Verkaufzahlen gesprengt werden.
Mehr als 1000 Titel erreichten bis heute eine Gesamtauflage von etwa 230 Mio. Exemplaren. Jährlich werden über 7 Mio. verkauft. Pixibücher haben die Modernisierung der Zeit überlebt und sind zu einem Markenartikel geworden.
 
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